Als ich jung war

Norbert GSTREIN (2019): Als ich jung war. 2019.

Abstract

GSTREIN, Norbert: „Als ich jung war“, München 2019
Vorne im Buch steht „A lot remained to be explaines. Louis L´Amour“
Dieses Motto zieht sich dann durch das Buch. Im ersten Kapitel „Diese Freuden“ geht es – ganz gegen den Titel – um zwei Selbstmorde. Als junger Mann fotografierte der Icherzähler im elterlichen Hotel bei Hochzeiten. Eine Braut stürzte sich noch in der Hochzeitsnacht über eine Felswand in den Tod. War der Fotograf beteiligt? Viele waren an einer Aufklärung interessiert und ebenso viele Meinungen und Verdächtigungen gab es. Auch aus dem benachbarten Nonnenkloster. Der junge Fotograf brach sein Studium ab und ging als Schilehrer nach Amerika. Viele Jahre war er dort. Manche meinten er sei geflüchtet nach dem Selbstmord, der vielleicht keiner war.
Der zweite Selbstmord dann in Amerika. Ein Physiker nahm immer wieder Unterrichtsstunden bei ihm und wurde so mit dem Schilehrer freund. Auch er stürzte sich in den Tod. Auf Schiern fuhr er gegen einen Baum. Vorher nahm er den Helm ab und fuhr mit dem vorgestreckten Kopf gegen sein Lebensende. Der Schilehrer wird zum Teilerben und es kam wieder zu Verdächtigungen.
Im Kapitel „Die nicht erzählte Geschichte“ greift er auf alte Erfahrungen zurück. Als Schilehrer besuchte er regelmäßig eine Bar in der auch ein Mädchen arbeitete, mit der er eine Beziehung aufbauen wollte. Sie verschwindet eines Tages. War er schuld? Das fragte auch der Bruder des Mädchens.
Noch weiter geht der zweite Fall zurück: Wie er als Hochzeitsfotograf eine junge Musikerin in der Nacht geküsst hatte. Nach Jahren will ihm ein Kriminalbeamter daraus ein Delikt drehen, weil das Mädchen nicht 17, sondern erst 13 Jahre alt war. Sie wird später eine berühmte Geigerin und er fährt ihr nach um sie zu sehen. Dieses ist das letzte Kapitel: Sarah Flarer. Das Mädchen hatte ihren Namen geändert. Er sieht sie und fährt dann ziellos nach Süden, wo er in eine Schlägerei kommt und im Spital landet. Dort endet auch das Buch.
Etwas wirr und doch geradlinig geschrieben. Ist es wirklich ein Thema für ein Buch? Ist es eine Aufarbeitung der eigenen Jugend. Frauenbeziehungen.
Auf alle Fälle zeigt das Buch Ängste, die ein Mann ausstehen kann, wenn er eine vielleicht unerlaubte Beziehung mit einer Frau eingeht.

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    Der zweite Selbstmord dann in Amerika. Ein Physiker nahm immer wieder Unterrichtsstunden bei ihm und wurde so mit dem Schilehrer freund. Auch er stürzte sich in den Tod. Auf Schiern fuhr er gegen einen Baum. Vorher nahm er den Helm ab und fuhr mit dem vorgestreckten Kopf gegen sein Lebensende. Der Schilehrer wird zum Teilerben und es kam wieder zu Verdächtigungen.
    Im Kapitel „Die nicht erzählte Geschichte“ greift er auf alte Erfahrungen zurück. Als Schilehrer besuchte er regelmäßig eine Bar in der auch ein Mädchen arbeitete, mit der er eine Beziehung aufbauen wollte. Sie verschwindet eines Tages. War er schuld? Das fragte auch der Bruder des Mädchens.
    Noch weiter geht der zweite Fall zurück: Wie er als Hochzeitsfotograf eine junge Musikerin in der Nacht geküsst hatte. Nach Jahren will ihm ein Kriminalbeamter daraus ein Delikt drehen, weil das Mädchen nicht 17, sondern erst 13 Jahre alt war. Sie wird später eine berühmte Geigerin und er fährt ihr nach um sie zu sehen. Dieses ist das letzte Kapitel: Sarah Flarer. Das Mädchen hatte ihren Namen geändert. Er sieht sie und fährt dann ziellos nach Süden, wo er in eine Schlägerei kommt und im Spital landet. Dort endet auch das Buch.
    Etwas wirr und doch geradlinig geschrieben. Ist es wirklich ein Thema für ein Buch? Ist es eine Aufarbeitung der eigenen Jugend. Frauenbeziehungen.
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