Blickrichtungen

Julian SCHUTTING: Blickrichtungen. 2020.

Abstract

SCHUTTING, Julian: „Blickrichtungen“, Sankt Pölten-Salzburg-Wien2013
Schutting fasst in diesem Buch Reisegeschichten zusammen. Sie sind teilweise in einer sonderbaren Form geschrieben und Großbuchstaben werden durch Kleinbuchstaben ersetzt.
Die Reiseberichte führen in verschiedenste Länder und Städte. Meist sind die Berichte aber negativ und stellen die Schlagseiten in den Vordergrund. In Moskau wird ausführlich über die Bettler berichtet und sich über die Bauten des Kremls lustig gemacht. In Sankt Petersburg wird von der Beisetzung der Zarenfamilie berichtet. Obwohl er in der Einleitung negativ über den Massentourismus schreibt, ist er selbst Teilnehmer solcher Gruppen, mit denen er durch Kiew, Moskau Vietnam und Moskau zieht. In Ägypten ist es eine traditionelle Nilkreuzfahrt, wie sie hunderttausende Touristen machen. Trotzdem versucht der Autor SEINE Reise als eine alternative hinzustellen – und wenn es nur um die Erzählung eines ausgebissenen Zahns in einem Fladenbrot geht. Aber auch das sind Dinge, die vielen Touristen passieren können. In Japan ist er überhaupt in einer deutschsprachigen Gruppe und besucht als solche Tempelanlagen und jammert über den Jetlag. Vietnam wird gar in nur einer Woche – inklusive Flügen – bereist. Da kann man ja wohl nicht mehr sagen, dass man die Eigenheiten des Landes erlebt hat. Im Iran fährt er in einer „Karawane“, bestehend aus Architekten, Fotografen und Literaten, nach Teheran, Schiras, Yasd und Isfahan auf ausgetretenen Touristenpfaden.
Irgendwie schließt Schutting hier an den Zeittrend der Tageszeitungen an, für die nur negative Meldungen wichtig sind. So ist auch dieses Buch eine Ansammlung von negativen Erzählungen aus aller Welt. Es ist kein motivierendes Buch für den Leser.

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    Schutting fasst in diesem Buch Reisegeschichten zusammen. Sie sind teilweise in einer sonderbaren Form geschrieben und Großbuchstaben werden durch Kleinbuchstaben ersetzt.
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