Das fünfte Jahr

HAUSHOFER, Marlen: „Wir töten Stella“, . 0000.

Abstract

Zuerst habe ich den Film gesehen und auf Grund des Films das Buch gekauft. Beides war sehr gut. Der Film so einfühlsam wie das Buch. Vieles wird nur angedeutet und nicht ausgesprochen. Das wirkt vornehm und doch weiß der Leser was gemeint ist.
Eine Freundin der Hausfrau bringt ihr Kind für einige Monate zu ihr und ihrer Familie. Sie soll in der Stadt studieren. Die Familie – bestehend aus einem Anwalt, einer Schriftstellerin (?) und zwei Kindern nimmt das fremde Mädchen wie einen Eindringling auf. Ungeliebt war sie schon vorher, wo sie von ihrer Mutter in Internate gesteckt wurde. Ungeliebt ist sie auch in der „Leihfamilie“. Sie ist immer einfach und unvorteilhaft angezogen. Die Frau der Familie kauft ihr schöne Kleider, in denen sie mehr fraulich wirkt. Ein Fehler, denn der Ehemann vergreift sich in ihr. Das junge Mädchen zerbricht daran und wirft sich vor ein Auto. Bei diesem Unfall stirbt sie. Die Ehefrau arbeitet die Geschichte auf. Der Rest der Familie ist einige Tage weggefahren. Sie ist alleine zu Hause und hat Zeit und Ruhe um nochmals über den Hergang nachzudenken. Eine sehr einfühlsame Beschreibung der Ereignisse und eine ausgezeichnete Charakterbeschreibung der handelnden Personen. Am Schluss, als schon alles erzählt ist wieder holt sie nochmals auf einer Seite den Hergang. Die vorangegangenen 60 Seiten werden auf einer nochmals erzählt.

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    Eine Freundin der Hausfrau bringt ihr Kind für einige Monate zu ihr und ihrer Familie. Sie soll in der Stadt studieren. Die Familie – bestehend aus einem Anwalt, einer Schriftstellerin (?) und zwei Kindern nimmt das fremde Mädchen wie einen Eindringling auf. Ungeliebt war sie schon vorher, wo sie von ihrer Mutter in Internate gesteckt wurde. Ungeliebt ist sie auch in der „Leihfamilie“. Sie ist immer einfach und unvorteilhaft angezogen. Die Frau der Familie kauft ihr schöne Kleider, in denen sie mehr fraulich wirkt. Ein Fehler, denn der Ehemann vergreift sich in ihr. Das junge Mädchen zerbricht daran und wirft sich vor ein Auto. Bei diesem Unfall stirbt sie. Die Ehefrau arbeitet die Geschichte auf. Der Rest der Familie ist einige Tage weggefahren. Sie ist alleine zu Hause und hat Zeit und Ruhe um nochmals über den Hergang nachzudenken. Eine sehr einfühlsame Beschreibung der Ereignisse und eine ausgezeichnete Charakterbeschreibung der handelnden Personen. Am Schluss, als schon alles erzählt ist wieder holt sie nochmals auf einer Seite den Hergang. Die vorangegangenen 60 Seiten werden auf einer nochmals erzählt.
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