Der General der toten Armee

KADARE, Ismail: Der General der toten Armee. 2008.

Abstract

KADARE, Ismail: „Der General der toten Armee“, Frankfurt 2006
Ein albanischer Klassiker. Nach 20 Jahren versucht ein General einer ausländischen Armee, die im Zweiten Weltkrieg in Albanien gekämpft hatte die hier verstorbenen und auch hier begrabenen Soldaten wieder auszugraben und die Gebeine heimzubringen. Der General ist neben lokalen Arbeitern und Experten mit einem Priester unterwegs. Eine makabre Geschichte, die aber großartig geschrieben ist. Wie sich die lokale Bevölkerung zum Wiederauftauchen des Feindes verhält. Welche Erlebnisse die beiden Ausländer haben. Daneben treffen sie auf einen General einer anderen Armee, der in ähnlicher Mission unterwegs ist und einmal sogar irrtümlich ihre Soldaten ausgräbt und in deren Heimat schickt.
Als Fremder würde ich mir das nicht zu sagen getrauen. Es ist aber ein Zitat des albanischen Schriftstellers Kadare: „Die Albaner sind ein brutales und rückständiges Volk. Man legt schon den Säuglinmgen ein Gewehr in die Wiege, und es wird dann ein fester Bestandteil ihres Lebens.“ (Seite 37)
Der General sagt zu seinem Kollegen: „Perlentauchern platzen in der Tife manchmal die Lungen. Uns platzt bei dieser Arbeit die Seele“ (Seite 273)
„So ist es manchmal im Leben“ sagt der General auf Seite 275, „Man fängt an zu träumen, obwohl es gegen jede Vernunft ist. Absolut verrückt. Socleh Träume sind wie Blumen am Rande eines Abgrunds.“
(Prishtina-Dubai, 01.12.2008)

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