Der Großaktionär. Ein Fall für Kostas Charitos

MARKARIS, Petros: Der Großaktionär. Ein Fall für Kostas Charitos. 2008.

Abstract

MARKARIS, Petros: „Der Großaktionär. Ein Fall für Kostas Charitos“, Zürich 2007
Kriminalromane zu lesen ist modern, ist „in“. Solche Modetrends lehne ich normal ab und plötzlich bin ich hinein geschlittert. Aber ich genieße die Art, wie Markaris, der in Istanbul geborene Grieche, schreibt. In diesem Krimi behandelt er ein gesellschaftlich sensibles Thema: die Homosexualität. Er sucht sich einen Homosexuellen, dessen Mord er auf klären muss. Bei seinen Zeugeneinvernahmen kommen die Ressentiments der Gesellschaft zum Ausdruck.
Geschickt verwebt Markaris zwei Geschichten in einer. Einerseits wird ein Fährschiff gekidnappt, auf dem sich noch dazu die Tochter des Kommissars befindet. Die Geiselnehmer sind nicht aus einer bekannten internationalen Organisation, sondern konservative Griechen, die im Bosnienkrieg die Serben unterstützten und jetzt gegen den Kosovo protestieren. Andererseits versucht ein ehemaliger Untergrundkämpfer mit Unterstützung eines jungen Mannes die Werbebranche mit den Radio- und Fernsehsendern unter Druck zu setzen. Bedingt durch einzelne Morde an Models werden für bestimmte Zeit Werbesendungen ausgesetzt. Die Branche kommt in finanzielle Probleme, sodass sich auch der zuständige Minister einmischen muss.
Der Beruf des Kommissars und sein privates Leben kommen eng zusammen. Das Lesen wird zum Zeitvertreib, zum Lesevergnügen. So bin auch ich – indirekt – zum Krimiliebhaber geworden.
(Prishtina, 29.01.2008)

    BibTeX (Download)

    @book{MARKARIS2008b,
    title = {Der Großaktionär. Ein Fall für Kostas Charitos},
    author = {MARKARIS, Petros},
    year  = {2008},
    date = {2008-01-29},
    abstract = {MARKARIS, Petros: „Der Großaktionär. Ein Fall für Kostas Charitos“, Zürich 2007
    Kriminalromane zu lesen ist modern, ist „in“. Solche Modetrends lehne ich normal ab und plötzlich bin ich hinein geschlittert. Aber ich genieße die Art, wie Markaris, der in Istanbul geborene Grieche, schreibt. In diesem Krimi behandelt er ein gesellschaftlich sensibles Thema: die Homosexualität. Er sucht sich einen Homosexuellen, dessen Mord er auf klären muss. Bei seinen Zeugeneinvernahmen kommen die Ressentiments der Gesellschaft zum Ausdruck.
    Geschickt verwebt Markaris zwei Geschichten in einer. Einerseits wird ein Fährschiff gekidnappt, auf dem sich noch dazu die Tochter des Kommissars befindet. Die Geiselnehmer sind nicht aus einer bekannten internationalen Organisation, sondern konservative Griechen, die im Bosnienkrieg die Serben unterstützten und jetzt gegen den Kosovo protestieren. Andererseits versucht ein ehemaliger Untergrundkämpfer mit Unterstützung eines jungen Mannes die Werbebranche mit den Radio- und Fernsehsendern unter Druck zu setzen. Bedingt durch einzelne Morde an Models werden für bestimmte Zeit Werbesendungen ausgesetzt. Die Branche kommt in finanzielle Probleme, sodass sich auch der zuständige Minister einmischen muss.
    Der Beruf des Kommissars und sein privates Leben kommen eng zusammen. Das Lesen wird zum Zeitvertreib, zum Lesevergnügen. So bin auch ich – indirekt – zum Krimiliebhaber geworden.
    (Prishtina, 29.01.2008)
    },
    keywords = {Griechenland, Krimi},
    pubstate = {published},
    tppubtype = {book}
    }