Die Morgenlandfahrt

HESSE, Hermann: Die Morgenlandfahrt. 2017.

Abstract

HESSE, Hermann: „Die Morgenlandfahrt“, Berlin 2015
Es ist eine schwärmerische Erzählung einer Phantasiewelt. Oder ist es doch eine reale Welt? Ein Geheimbund. Hesse sagt ja mehrmals, dass er auf Grund eines Gelübdes nicht mehr über die Gemeinschaft sagen darf und das ist dann auch ein Schwerpunkt des Buchs. Er verließ die geheime Bruderschaft, die durch die Lande zog wie moderne Kreuzritter gegen Osten und wurde deswegen zur Rechenschaft gezogen. Man verurteilte ihn, weil er eben den Bund – wenn auch nicht im Detail – beschrieben hat. In der Erzählung streicht er alle Texte dieser Schilderung.
Es war also ein Kreuzzug, dem er beiwohnte und den er in diesem Buch erzählt. Von außenstehenden wurde es aber als „Kinderkreuzzug“ gesehen, also nicht ernst genommen; eine Gruppe Verrückter.
Es kann aber auch eine reale Welt sein, die er hier beschreibt, allerdings verstärkt und verformt durch die Brille der Phantasie.
Wie Hesse auf Seite 52 sagt, hat er das Buch nur für sich selbst geschrieben: „beim Schreiben durfte ich nicht einen Augenblick an andere Leser denken als an mich selber…“

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    Es war also ein Kreuzzug, dem er beiwohnte und den er in diesem Buch erzählt. Von außenstehenden wurde es aber als „Kinderkreuzzug“ gesehen, also nicht ernst genommen; eine Gruppe Verrückter.
    Es kann aber auch eine reale Welt sein, die er hier beschreibt, allerdings verstärkt und verformt durch die Brille der Phantasie.
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