Die Zumutung

Gruber, Sabine: Die Zumutung. 2011.

Abstract

GRUBER, Sabine: „Die Zumutung“, München 2007
Die Autorin ist Südtirolerin und lebte lange in Wien. Das merkt man auch an diesem Buch, weil viele Orte typisch für Wien sind. Die Hauptperson dieses Romans ist eine Frau, die von ihrem Begräbnis erzählt. Aus dem Sarg heraus erzählt sie und denkt an ihr Leben zurück. An all die Freunde die sie hatte und die Erlebnisse mit diesen. Der Schwerpunkt liegt aber bei ihrer Krankheit vor dem Tod und wie sie damit umging. Sie weiß, dass ihr Leben ein kurzes Ablaufdatum hat. „Die Zeit dehnt sich nicht mehr … und bald wird sie eingehen wie Wolle, die man zu heiß wäscht.“ (Seite 120) Den Rahmen bildet das Begräbnis. Wie sie in der „Kiste“ – dem Sarg – herumgeschupft wird und wie sie auch alle Begräbnisbesucher analysiert und beschreibt.
Ein interessantes Konzept.
Sie lebt in Wien und ihr Mann oder Lebensgefährte in Rom. Sie sehen sich nur in Abständen, aber wenn sie zusammen kommen ist es intensiv: „Selbst wenn ich Paul mehrere Wochen nicht gesehen hatte, war jede Begegnung, gleich welcher Art sie war, ob telefonisch, brieflich oder Gesicht zu Gesicht, von Körper zu Körper, Fortsetzung.“ (Seite 165) Das erinnert mich auch meine Situation hier im Oman und Hannelore in Österreich. „Es bleibt viel Liebe übrig, wenn man sie nicht täglich verbraucht und sie hat genügend Raum und Zeit, um nachzuwachsen.“ (Seite 51)
(Buraimi, 08.09.2011)

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    Ein interessantes Konzept.
    Sie lebt in Wien und ihr Mann oder Lebensgefährte in Rom. Sie sehen sich nur in Abständen, aber wenn sie zusammen kommen ist es intensiv: „Selbst wenn ich Paul mehrere Wochen nicht gesehen hatte, war jede Begegnung, gleich welcher Art sie war, ob telefonisch, brieflich oder Gesicht zu Gesicht, von Körper zu Körper, Fortsetzung.“ (Seite 165) Das erinnert mich auch meine Situation hier im Oman und Hannelore in Österreich. „Es bleibt viel Liebe übrig, wenn man sie nicht täglich verbraucht und sie hat genügend Raum und Zeit, um nachzuwachsen.“ (Seite 51) 
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