Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau

ZWEIG, Stefan (2017): Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau. 2017.

Abstract

ZWEIG, Stefan: „Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“, in „Stefan Zweig – Gesammelte Werke“, Köln 2014
In einer noblen Villa an der Riviera kommen verschiedene Menschen zusammen. Erst als die Frau eines Mannes mit einem jungen Liebhaber durchbrennt kommt es zu einem Aufruhr. Heftig wird diskutiert, ob dies schicklich sei oder nicht. Ein Mann nimmt Position für die Frau, was – vor allem – die Konservativen in der Runde erzürnt. Eine noble Engländerin versucht den Richter zu spielen. Sie kommt mit dem Verteidiger der abtrünnigen Frau ins Gespräch und letztlich zu einer Lebensbeichte.
Sie schildert, wie sie in einem Casino die Spieler beobachtete. Dabei verweist sie darauf, dass man mehr an den Händen als im Gesicht der Besucher sähe. Das Gesicht haben alle professionellen Spieler unter Kontrolle, aber an den Händen erkenne man ihre Gefühle. Ein Spieler fiel ihr besonders auf. Normal sah sie den Menschen nicht ins Gesicht, nur auf die Hände. Bei diesem machte sie eine Ausnahme und musste feststellen, dass er sich auch im Gesicht emotionell sich ausdrückte. Sie war dabei als er alles verloren hatte und das Casino verließ. Ein innerer Trieb sagte ihr, dass sie ihm folgen müsse. Sie will in retten und verliebt sich, obwohl sie das gar nicht will. Sie gibt ihm Geld, damit er heimfahren kann und seine Schulden begleichen kann. Er aber geht ins Casino zurück und verspielt alles. Sie wollte mit ihm mitfahren und wird tief enttäuscht.
Als alte Frau erzählt sie diese ihre Geschichte wie eine Beichte, ein Geständnis. Im Alter fühlt sie sich aber dann doch abgebrüht und nimmt die Nachricht, dass sich der junge Mann in Monte Carlo erschossen hat gelassen hin.
Innerhalb von 24 Stunden – so auch der Titel des Romans – war diese Frau durch eine Gefühlswelt gegangen, die sie den Rest ihres Lebens beschäftigte.

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    Sie schildert, wie sie in einem Casino die Spieler beobachtete. Dabei verweist sie darauf, dass man mehr an den Händen als im Gesicht der Besucher sähe. Das Gesicht haben alle professionellen Spieler unter Kontrolle, aber an den Händen erkenne man ihre Gefühle. Ein Spieler fiel ihr besonders auf. Normal sah sie den Menschen nicht ins Gesicht, nur auf die Hände. Bei diesem machte sie eine Ausnahme und musste feststellen, dass er sich auch im Gesicht emotionell sich ausdrückte. Sie war dabei als er alles verloren hatte und das Casino verließ. Ein innerer Trieb sagte ihr, dass sie ihm folgen müsse. Sie will in retten und verliebt sich, obwohl sie das gar nicht will. Sie gibt ihm Geld, damit er heimfahren kann und seine Schulden begleichen kann. Er aber geht ins Casino zurück und verspielt alles. Sie wollte mit ihm mitfahren und wird tief enttäuscht.
    Als alte Frau erzählt sie diese ihre Geschichte wie eine Beichte, ein Geständnis. Im Alter fühlt sie sich aber dann doch abgebrüht und nimmt die Nachricht, dass sich der junge Mann in Monte Carlo erschossen hat gelassen hin.
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