Das Vierzehn-Tage Date

René Freund: Das Vierzehn-Tage Date. 2021.

Abstract

FREUND, René: „Das Vierzehn-Tage Date“, Wien 2021
In der Pandemie und ihren Lock Down hatten alle viel Zeit. Auch Schriftsteller. Einer nützte es, um sich dem aktuellen Thema zu widmen: René Freund. Er tat es mit einer Quarantäne-Geschichte.
In der Internetplattform „Tinder“ kann man sich ein Date ausmachen. So tat auch es auch David und es meldete sich Corinna. Sie kam zum Treffen in der Wohnung von David zu spät. Die Beiden waren so unterschiedlich, dass Corinna nach kurzer Zeit schon wieder gehen wollte. Sie blieb aber zu einem Abendessen. Sie bestellten eine Pizza und Wein. Gebracht wurde sie von Corinnas Chef (sie arbeitete in einer Pizzeria als Kellnerin). Er küsste sie und schenkte dem Tinder-Paar das Gebrachte. Corinna war nervös. Ihr Gegenüber war ihr intellektuell überlegen. Ein Musiker, ein Musiklehrer aus gutem Haus. Sie eine einfache Frau. So trank sie viel Alkohol, um dieses Minderwertigkeitsgefühl zu überspielen. Das führte zu einer starken Trunkenheit und sie blieb eine Nacht, an die sie sich aber nachher nicht mehr erinnern kann. An diesem Folgetag erschien ein in Plastikgewand geschützter Beamter und teilte den beiden mit, dass der Pizzamann positiv auf Covid19 getestet wurde und sie beide daher 14 Tage in Quarantäne bleiben müssen. Ein Schock. Und darauf baut dieser Roman auf. Diese, so unterschiedlichen Menschen müssen zusammenleben. Irgendwie wird es aber doch eine Freundschaft, auch wenn es nicht zu Sex kam. Ganz im Gegenteil. Corinna berät David, wie er zu einer Kollegin, die er sehr verehrt, Kontakt knüpfen kann. Sie wird im Laufe der 14 Tage die Lieferantin für Essen und Getränke.
Der Autor legt den beiden isolierten Menschen auch gesellschaftspolitische Diskussionen in den Mund. Corinna etwa klassifiziert fünf Typen von Männern. Sie bringt dabei ihre Erfahrung mit Männern ein, wie bindungsfähig sie sind:
• Der Einser ist der Perfekte.
• Der Zweier ist der verkappte Frauenhasser
• Der Dreier ist verheiratet und hat Kinder.
• Der Vierer ist das große Kind.
• Der Fünfer ist der Kumpeltyp.
Viel diskutieren sie über diese Pandemie und ihre Bekämpfung. Einerseits kommen negative Argumente. Andererseits sieht ein Partner auch etwas Positives in der Situation, auch wenn es für die Beiden im Augenblick des Geschehens nicht so ist.
Ungewöhnlich dann der Ausgang, den ich hier aber nicht verrate. Nur so viel: es wird kein kitschiges Happy End.
Auch bei den Namen der Proponenten hat sich René Freund etwas überlegt: Davids Tinder Name ist David19. Kombiniert mit den Anfangsbuchstaben von Corinna und dem zweiten Teil von Davids Namen ergibt dies Co-vid19

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    In der Pandemie und ihren Lock Down hatten alle viel Zeit. Auch Schriftsteller. Einer nützte es, um sich dem aktuellen Thema zu widmen: René Freund. Er tat es mit einer Quarantäne-Geschichte.
    In der Internetplattform „Tinder“ kann man sich ein Date ausmachen. So tat auch es auch David und es meldete sich Corinna. Sie kam zum Treffen in der Wohnung von David zu spät. Die Beiden waren so unterschiedlich, dass Corinna nach kurzer Zeit schon wieder gehen wollte. Sie blieb aber zu einem Abendessen. Sie bestellten eine Pizza und Wein. Gebracht wurde sie von Corinnas Chef (sie arbeitete in einer Pizzeria als Kellnerin). Er küsste sie und schenkte dem Tinder-Paar das Gebrachte. Corinna war nervös. Ihr Gegenüber war ihr intellektuell überlegen. Ein Musiker, ein Musiklehrer aus gutem Haus. Sie eine einfache Frau. So trank sie viel Alkohol, um dieses Minderwertigkeitsgefühl zu überspielen. Das führte zu einer starken Trunkenheit und sie blieb eine Nacht, an die sie sich aber nachher nicht mehr erinnern kann. An diesem Folgetag erschien ein in Plastikgewand geschützter Beamter und teilte den beiden mit, dass der Pizzamann positiv auf Covid19 getestet wurde und sie beide daher 14 Tage in Quarantäne bleiben müssen. Ein Schock. Und darauf baut dieser Roman auf. Diese, so unterschiedlichen Menschen müssen zusammenleben. Irgendwie wird es aber doch eine Freundschaft, auch wenn es nicht zu Sex kam. Ganz im Gegenteil. Corinna berät David, wie er zu einer Kollegin, die er sehr verehrt, Kontakt knüpfen kann. Sie wird im Laufe der 14 Tage die Lieferantin für Essen und Getränke.
    Der Autor legt den beiden isolierten Menschen auch gesellschaftspolitische Diskussionen in den Mund. Corinna etwa klassifiziert fünf Typen von Männern. Sie bringt dabei ihre Erfahrung mit Männern ein, wie bindungsfähig sie sind:
    •	Der Einser ist der Perfekte.
    •	Der Zweier ist der verkappte Frauenhasser
    •	Der Dreier ist verheiratet und hat Kinder.
    •	Der Vierer ist das große Kind.
    •	Der Fünfer ist der Kumpeltyp.
    Viel diskutieren sie über diese Pandemie und ihre Bekämpfung. Einerseits kommen negative Argumente. Andererseits sieht ein Partner auch etwas Positives in der Situation, auch wenn es für die Beiden im Augenblick des Geschehens nicht so ist.
    Ungewöhnlich dann der Ausgang, den ich hier aber nicht verrate. Nur so viel: es wird kein kitschiges Happy End.
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