Im Osten viel Neues. Eindrücke einer Begegnungsreise nach Vietnam

EIGELSREITER-JASHARI Gertrude; ESTERHAZY, Christa; UNGERSBÖCK Reinhard (Hg) (Hrsg.): Im Osten viel Neues. Eindrücke einer Begegnungsreise nach Vietnam. 2012.

Abstract

EIGELSREITER-JASHARI, Gertrude; ESTERHAZY, Christa; UNGERSBÖCK, Reinhard (Hg): „Im Osten viel Neues. Eindrücke einer Begegnungsreise nach Vietnam“, Horitschon Wien München 2005
Eine Dokumentation einer Studienreise in den Vietnam einer österreichischen Gruppe. Welchen Stellen wert kann so etwas haben? Negativ beginnt man zu lesen. Überrascht wird man dann von der Kompetenz der einzelnen Kapitel. Der erfahrene Radiojournalist Helmut Opletal beginnt mit einem professionellen geschichtlichen Überblick. Reinhard Ungersböck back in sein Reisetagebuch die Geschichte der verschiedenen Vietnamkriege.
Gertrude Eigelsreiter-Jashari – ihrer Berufung entsprechend – zeigt den Stand der vietnamesischen Frauen auf, wobei bei manchen Berichten man das Gefühl hat, Europa sei das Entwicklungsland.
Nicht alle Autoren sind angeführt. So etwa die Berichterstatterin über das Gesundheitssystem.
Frau Esterhazy hat nicht nur Erfahrung in der Entwicklungshilfe, sie war auch in regelmäßigen Abständen in Vietnam und kann die Entwicklung des Landes sehr gut beurteilen. Sie kann nicht nur auf Statistiken verweisen, die sagen, dass sich Vietnam vom Reisimporteur zum Exporteur und zum drittgrößten Kaffeeproduzenten entwickelt hat. Sie hat auch die Menschen erlebt, wie sie sich veränderten und wie man aus dem zentralisierten Kommunismus eine liberale Marktwirtschaft gemacht hat.
Günther Stachel fasst eine Empfehlung für Österreich und sein Engagement als Entwicklungshelfer zusammen. Eine Empfehlung, die vom kleinen Handeln zum größeren Engagement rät.
Ich bin generell skeptisch, wenn Menschen, die für kurze Zeit ein Land besuchen dann ein Urteil, einen Bericht abgeben. Günther Stachel lässt das in seinem Bericht auch durchdringen: „Was haben wir eigentlich gesehen und was wurde uns nicht gezeigt? Worüber wurde geschwiegen?“ (Seite 140) Trotzdem vermittelt dieses Buch ein Basiswissen über Vietnam. Die Teilnehmer der Delegation haben eine gute Recherche betrieben und einen guten Überblick geliefert.
(Hinterbrühl, 23.07.2012)

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    Gertrude Eigelsreiter-Jashari – ihrer Berufung entsprechend – zeigt den Stand der vietnamesischen Frauen auf, wobei bei manchen Berichten man das Gefühl hat, Europa sei das Entwicklungsland.
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    Frau Esterhazy hat nicht nur Erfahrung in der Entwicklungshilfe, sie war auch in regelmäßigen Abständen in Vietnam und kann die Entwicklung des Landes sehr gut beurteilen. Sie kann nicht nur auf Statistiken verweisen, die sagen, dass sich Vietnam vom Reisimporteur zum Exporteur und zum drittgrößten Kaffeeproduzenten entwickelt hat. Sie hat auch die Menschen erlebt, wie sie sich veränderten und wie man aus dem zentralisierten Kommunismus eine liberale Marktwirtschaft gemacht hat.
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